Florence Beatrice Price
Florence Price, die am 9. April 1887 als Florence Beatrice Smith in Little Rock, Arkansas, zur Welt kam und am 3. Juni 1953 in Chicago, Illinois, starb, war eine sehr wichtige amerikanische Komponistin, Pianistin und Musiklehrerin. Sie ist deshalb so bekannt geworden, weil sie die erste afroamerikanische Frau war, deren Musik ein großes Orchester in den USA zum ersten Mal gespielt hat. Schon früh hat man gemerkt, wie talentiert sie war. Ihre Mutter, die selbst Musiklehrerin war, hat ihr das erste beigebracht. So spielte Price schon mit vier Jahren öffentlich Klavier, und mit elf Jahren kam schon ihr erstes Musikstück heraus. Sie ging ans bekannte New England Conservatory of Music in Boston. Dort machte sie ihren Abschluss als Organistin und Klavierlehrerin. Nachdem sie eine Zeit lang als Lehrerin in Arkansas und Atlanta gearbeitet hatte, zog sie 1927 mit ihrer Familie nach Chicago. Der Grund dafür war, dass die rassistischen Spannungen im Süden der USA immer schlimmer wurden. In Chicago schloss sich Price der afroamerikanischen Kulturbewegung "Chicago Black Renaissance" an. Dort war sie am kreativsten und hat am meisten Neues geschaffen. Ihr großer Durchbruch kam am 15. Juni 1933. Damals hat das bekannte Chicago Symphony Orchestra ihre Sinfonie Nr. 1 in e-Moll bei der Weltausstellung gespielt. Sie wurde auch sehr bekannt für ihre wunderschön arrangierten traditionellen Spirituals. Sogar die berühmte Sängerin Marian Anderson hat einige davon gesungen.
SpotifyStück - String Quartet in G Major: I. Allegro